Zellertal aktiv unterwegs im bayrischen Zellertal

Erneut haben über 50 Reiseteilnehmer das Tal am Fuße des Arbers besucht. Der Zellertal-Botschafter Sepp Hoffmann hatte wieder ein interessantes Programm für die Reisegruppe zusammengestellt. Einige der Teilnehmer waren zum 15. Mal dabei und wurden dementsprechend mit weiteren Teilnehmern, welche zum 5. und 10. Mal dabei waren vom dortigen Bürgermeister, Herrn Herrmann Brandl, für ihre Treue geehrt. Bei dieser Reise wurde unter anderem die Kreisstadt Cham mit ihrem Stadtteil Chammünster erkundet, sowie die Gläserne Scheune besichtigt. Natürlich durfte auch eine Vesperpause auf dem elterlichen Betrieb von Corinna Frisch nicht fehlen. Sie und ihre zwei Begleiter werden wieder auf der Bier Gaudi, welche am 22. Oktober stattfindet, musikalisch für Stimmung sorgen. In dieser Gaststätte auf dem Einödhof wurden unsere Zellertaler mit musikalischen Darbietungen der Woidbuam und des Zellertaler Viergesangs überrascht. Es war ein schönes Dankeschön für die Betreuung dieser Gruppe, welche im letzten Jahr bei uns war, anlässlich der Bier Gaudi. Ein weiterer Höhepunkt war sonntags der Besuch des Pichelsteiner Festes in der Kreisstadt Regen. Nach einem festlichen Gottesdienst mit Waidlermesse in der St. Michaelskirche und dem zünftigen Pichelsteiner Eintopfessen in der Brauereigaststätte stand ein sehr traditioneller und ideenreicher Festumzug auf dem Programm. Über 40 Festwägen mit weit über 100 schweren Kaltblütern waren ein wahrer Augenschmaus. Der Schlusswagen war ein Zehnergespann der örtlichen Brauerei, was eine absolute Seltenheit darstellt. Einen solchen Wagen zu lenken ist eine Kunst, welche nicht viele Kutscher beherrschen. Vor der Abreise wurde natürlich auch dem Weinfurtner Glasdorf einen Besuch abgestattet. Ein Glasmacher erläuterte uns theoretisch und praktisch die Kunst der Glasherstellung und den Unterschied der Berufe Glasmacher und Glasbläser.

Wie immer vergingen die fünf Tage wie im Fluge und es wurden bereits Pläne für die Fahrt im kommenden Jahr geschmiedet. Dank des Engagements von Sepp Hoffmann und der familiären Unterbringung und Bewirtung im Hotel Hubertus ist der Zuspruch für diese Fahrt seit 16 Jahren ungebrochen.