Mäharbeiten und Heuernte auf Vereins- und Pflegegrundstücken erfolgreich abgeschlossen

Dank der Hilfe fleißiger Helfer konnte das Heu Ende August vor dem einsetzenden Regen trocken auf zwei Heustapeln abgedeckt deponiert werden, wo es als Winterfutterreserve für das Beweidungsprojekt an der Pfrimm dienen wird.

Die ganze Aktion nahm ihren Anfang schon im Mai, als im DorfFunk eine Heupresse aus dem Jahr 1965 angeboten wurde.

Da vor einer Funktionsprobe noch Schweißarbeiten notwendig waren, beschloss der Vorstand nach einigen Überlegungen das Risiko einzugehen und das Gerät zum Schrottpreis zu erwerben.

Matthias Dietz gelang es mit meisterhaften Schweißfertigkeiten das Zugmaul zu reparieren. Dank seiner langjährigen Erfahrung erreichte Gerhard Metzger mit einigen Feinjustierungen bei einer Probepressung eine zufriedenstellende Funktion der über fünfzig Jahre alten Presse.

Bevor die Mäharbeiten beginnen konnten mussten zunächst armdicke Äste beseitigt werden, die vermutlich durch Fallwinde abgebrochen waren.

Auf den Grundstücken Am Hufeisen, In den Rothenkircher Wiesen, An der Mittermühle und Am Weider Weg waren die Mäharbeiten mit dem vereinseigenen Fendt an zwei Tagen erledigt. Beim Zetten (=wenden) des Heus wurde Bernd Karg von Gerhard Metzger unterstützt, wobei unter den Obstbäumen nur die kleineren Maschinen des Vereins eingesetzt werden konnten.

Das Schwaden musste sonntags erledigt werden, da Mitte der Woche aufgrund steigender Luftfeuchtigkeit Regenschauern drohten.

Beim Pressen des Heus war dann trotz Maschineneinsatz manuelle Unterstützung durch Ronald Zelt, Michel Rech und Andreas Hofmann notwendig.

Zum Schlussnoch schweißtreibende Handarbeit
Zum Schlussnoch schweißtreibende Handarbeit

Zur Abfuhr der Heuballen in zwei Zwischenlager kam neben dem vereinseigenen Fendt noch Hartmut Boos mit seinem Traktor mit Anhänger zu Hilfe. Die schweißtreibende Ladearbeit wurde von Ronald und Oliver Zelt, Michel Rech sowie Klaus Korell erledigt. Klaus Korell kümmert sich im Auftrag der NABU-Agrar GmbH um die Heckrinder und die Konnikpferde des Beweidungsprojekts und wird im Winter den Transport des Heus von den Zwischenlagern zu den Futterstellen erledigen.

Bei der ganzen Aktion kamen insgesamt über fünfzig Mannstunden an Arbeitseinsatz der Natur zu Gute. Besonderer Dank gilt dabei unserem Ehrenmitglied Bernd Karg, der alle Maschinenarbeiten fachgerecht erledigt hat.

Die Risikoinvestition des Vorstands hat sich in dieser Saison schon bezahlt gemacht und wird uns auch im nächsten Jahr die Heuernte erleichtern.

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Author: Natur- und Vogelschutzverein 1986 e.V. Albisheim

Ich wurde am 2.4.1986 als e.V. gegründet. Die damaligen Gründungsmitglieder vor der Wahl mit einem Ortsverein einem überregionalen Naturschutzverband wie BUND, NABU oder POLLICHIA beizutreten oder einen selbständigen Verein zu gründen. Die Entscheidung lies die Kirche (d.h. die Kompetenzen und die Beiträge) im Dorf. Dass dies keine Entscheidung gegen die anderen Verbände war, zeigt die Tatsache, dass einige unserer Mitglieder auch den obigen Verbänden angehören und wir mit diesen auch in vielen Bereichen zusammenarbeiten.