Jubiläum vertagt – Rennsport bleibt erst mal Zukunftsmusik

Am Samstag hätte zum 30. Mal der Startschuss zum Königskreuzrennen in Göllheim fallen sollen. Seit einigen Wochen ist jedoch klar, dass es die diesjährige Auflage des Kriteriums nicht geben wird. Aufgrund der nach wie vor aktuellen Situation hat der Göllheimer Radsportverein beschlossen auf die geplante Austragung zu verzichten. Die Vorstandschaft ist sich einig, dass es derzeit wenig Sinn ergibt eine solch große Veranstaltung durchzusetzen. In Deutschland fanden 2020 bis heute nur zwei Radrennen statt und in den kommenden Wochen werden nicht besonders viele hinzukommen. Wir hätten wohl die maximale Starterzahl begrenzen müssen, um überhaupt in einen genehmigungsfähigen Rahmen zu kommen, aber damit stünde der ohnehin enorme Aufwand letztendlich nicht mehr im akzeptablen Verhältnis zum sportlichen Wettbewerb und das nicht auszuschließenden gesundheitliche Risiko kann derzeit sowieso niemand abschätzen, ist man sich im Vorstand einig. Damit spielte es auch keine entscheidende Rolle mehr, dass die Gemeinde signalisierte, dass man mit einer Genehmigung einer Veranstaltung dieser Größenordnung momentan nicht rechnen kann.

Im Elitebereich läuft die Situation aktuell auf einen Totalausfall der Rennsaison in Rheinland-Pfalz hinaus. Daher ist man in Göllheim froh, dass mittlerweile wieder etwas Schwung ins Vereinsleben kommt. Nach derzeitigem Stand wird es zumindest noch einige Breitensportveranstaltungen im Sommer geben. So ist unsere Mountainbike-Tour (Sommer-Country-Touren-Fahrt) für den 15. August geplant. In diesem Rahmen wird es zum ersten Mal auch einen Mountainbike-Marathon über mehr als 80 km geben.

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