Gellemer Hexe überreichen ihre Spende

Am vergangenen Montag überreichten die Gellemer Hexen ihre gesammelte Spende für den ASB-Wünschewagen in Worms. Der Projektleiterin Christina Kunde konnte die kleine Delegation eine Spende von € 3.150,00 überbringen. Kunde freute sich sehr darüber, dass die Arbeit des Wünschewagens auch in Pandemiezeiten nicht vergessen wird und war über die große Spendensumme überrascht und sprachlos. „Sie können wirklich stolz auf sich und ihre Gemeinde sein!“ bedankte sie sich herzlich bei den „Hexen“. Der ASB-Wünschewagen erfüllt schwerstkranken Menschen, egal welchen Alters, in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Wunsch. Die Kontaktbeschränkungen während des Lockdowns betreffen natürlich auch die Arbeit des Wünschewagen-Teams. „Im ersten Lockdown vor einem Jahr lief von März bis Juni gar nichts, dafür hatten wir in den Sommermonaten viele Fahrten.“ erzählt Kunde. Am vergangenen Sonntag war der Wünschewagen dann auch wieder unterwegs. Allerdings werden zur Zeit nur Tagesfahrten, meist zu Angehörigen und besonderen Orten durchgeführt. „Aufgrund des Lockdowns sind keine längeren Fahrten mit Übernachtungen möglich. Ebenso wie Besuche von Fußballspielen, Theatern oder ähnliches.“ bedauert Kunde. Um für die kommenden Lockerungen vorbereitet zu sein, habe man in den vergangenen Wochen allerdings an einem umfangreichen Hygienekonzept gearbeitet. Dieses beinhaltet auch Corona-Schnelltests von allen Beteiligten, erläutert Kunde ihre aktuelle Arbeit. Auch angesichts der erhaltenen finanziellen Unterstützung blickt sie optimistisch in die Zukunft. Die Gellemer Hexen hatten, statt selbst an Altweiberfastnacht „uff die Gass‘“ zu gehen, „Spendenhexen“ in Geschäften, Banken und Arztpraxen in Göllheim aufgestellt. Diese wurde vom Göllheimer Dieter Magsamen gefertigt und von Heiko Olschewski beschriftet. „Wir waren alle überrascht über die großzügige Spendenbereitschaft unserer Mitbürger.“ so die einhellige Meinung der Gellemer Hexen. Die sich auf diesem Weg nochmal herzlich für die Unterstützung ihrer Aktion bedanken. „Aber wir hoffen alle, dass wir nächstes Jahr wieder persönlich Spenden sammeln können!“ so „Hexe“ Uschi Heil.

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