Amtliche Meldung

Weiterhin Wohnraum für Flüchtlinge gesucht – Kreisverwaltung hat Online-Formular eingerichtet

Im Donnersbergkreis sind bereits zahlreiche Menschen angekommen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind. Die Kreisverwaltung sowie die Verbandsgemeindeverwaltungen haben das Bestreben, diese sowie die weiteren Menschen, die in nächster Zeit bei uns ankommen werden, herzlich zu empfangen und ihnen auch eine Unterkunft bieten zu können. Dafür hoffen sie auf Mithilfe. Auch weiterhin wird Wohnraum im Donnersbergkreis benötigt. Die Kreisverwaltung hat hierfür ein Online-Formular erstellt, über das Wohnraum gemeldet werden kann.

Dass das Gebäude der ehemaligen Jugendherberge Steinbach zur Aufnahme von Menschen genutzt werden kann, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, ist eine große Hilfe. Hier betreut der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes mit Unterstützung der Ortsgemeinde Steinbach und der Verbandsgemeindeverwaltung Winnweiler sowie des Kreises eine Einrichtung, in der Platz für rund 100 Personen ist. Die ehemalige Jugendherberge dient als erste Anlaufstelle für die Menschen. Ebenso wie die von der katholischen Pfarrei Heilig Kreuz Winnweiler mit beeindruckendem ehrenamtlichem Engagement betriebene Anlaufstelle im Kolpinghaus in Falkenstein, wo Platz für rund 40 Personen ist.

Ziel: Unterbringung in Wohnungen

Ziel ist es, die Personen in Wohnungen unterzubringen. Zahlreiche Angebote liegen diesbezüglich schon vor, wofür Sabine Wienpahl, die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden, Michael Cullmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nordpfälzer Land, Bernd Frey, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Eisenberg, Steffen Antweiler, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Göllheim, Rudolf Jacob, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Winnweiler, sowie Landrat Rainer Guth sehr dankbar sind. Sie hoffen auf die Unterstützung weiterer Hauseigentümer sowie Vermieter im Donnersbergkreis.

„Die Bilder aus der Ukraine schockieren uns alle zutiefst. Wir erwarten, dass weiterhin im Donnersbergkreis Menschen ankommen werden, die vor dem Krieg in ihrem Land flüchten. In dieser schweren Zeit möchten wir diesen Menschen gemeinsam mit den vielen ehrenamtlich Engagierten helfen, wir wollen sie nicht alleine lassen. Von großer Bedeutung ist es, dass diese Menschen auch einen Wohnraum haben. Hier hoffen wir weiterhin auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger und bedanken uns schon einmal von Herzen dafür“, betonen die Bürgermeisterin, die Bürgermeister sowie der Landrat.

INFO
Das Online-Formular finden Sie unter www.donnersberg.de (Rubrik Aktuelles).

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Autor: Julia Maurer

Projektkoordination - Digitale Dörfer; Chefredakteur www.goellheim-aktuell.de