Amtliche Meldung

Modellprojekt Heimathaus am Donnersberg

Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung des Donnersbergkreises hat unter dem Titel „Heimathaus“ eine neue Strategie gestartet. Ziel ist es, die Dorfkerne zu vitalisieren und leer stehende Immobilien oder unbebaute Baulücken im Donnerbergkreis noch aktiver anzugehen.

Für ausgewählte öffentliche oder private Gebäude oder Grundstücke, die seit kurzem oder schon lange ungenutzt brach liegen, aber aufgrund ihrer Lage und/oder Standortbedingungen besondere Potenziale für die  Gemeindeentwicklung bieten, will der Kreis interessierte Eigentümer in einem
organisierten Prozess bei der Suche nach Käufern/Investoren und Nutzungsideen unterstützen und dies soweit möglich durch Förderanreize auch zur Umsetzung bringen.

„Heimathaus ist kein Programm für die Gebäude, sondern für Menschen, die darin „heimisch“ werden und Teil des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens bei uns werden sollen. Gerade diese Lebendigkeit und dieses Miteinander macht unsere Region aus“, sagt Reiner Bauer, der Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung des Donnersbergkreises.

Privateigentümer (Wohn-/Landwirtschafts-/Gewerbebauten), Vertreterinnen und Vertreter eines Vereins oder einer Institution (z.B. ungenutzte  Vereins-/Kirchengebäude) im Eigentum eines Gebäudes oder eines Grundstücks, das sich trotz Bemühungen nicht verkaufen und revitalisieren lässt, bietet die Stabsstelle an, das Objekt in einen Revitalisierungsprozess einzubringen. Dazu
kann unter www.heimathaus.donnersberg.de ein Meldeformular als Vorschlag ausgefüllt werden.

Es entsteht keinerlei Zwang, die Immobilie anschließend verkaufen zu müssen. Umgekehrt kann auch die Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung keine Garantie für die Aufnahme und die erfolgreiche Revitalisierung bieten. Es soll vielmehr interessierten Eigentümern eine
neue Unterstützung für „schwierige/besondere“ Immobilien geboten und so Impulse für die Belebung und Aufwertung der Ortskerne gesetzt werden.
„Die Stärke des Projekts liegt in der engen Verzahnung der Akteure. Dorferneuerung, Wirtschaftsförderung und Klimaschutz bieten Unterstützung aus einem Guss. Das sorgt für kurze Wege und für Umsetzungseffizienz“, beschreibt es Reiner Bauer – und ergänzt: „Eine gute Innenentwicklung ist die nachhaltigste Siedlungsentwicklung, die es gibt. Und in Sachen Wohnqualität und Charme
haben die Orts- und Stadtkerne oft mehr zu bieten als die Neubaugebiete.“

INFO
Weitere Informationen zum Projekt Heimathaus erhalten Sie unter
www.heimathaus.donnersberg.de

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Autor: Julia Maurer

Projektkoordination - Digitale Dörfer; Chefredakteur www.goellheim-aktuell.de