24-Stunden-Übung – Göllheimer Feuerwehr verbringt einen Tag wie eine Berufsfeuerwehr

Einen Tag wie in der Berufsfeuerwehr verbrachten 4 Frauen und 18 Männer der Göllheimer Feuerwehr am Samstag, den 11. und 12. Mai. Dabei wurden die Floriansjünger von Roten Kreuz, OV Rockenhausen, unterstützt.

Die Übung begann am Samstagmorgen um 8:00 Uhr mit der Einteilung des Personals auf die Fahrzeuge und der Überprüfung

von Fahrzeugen und Gerätschaften. Schon die Frühstückspause wurde durch den Alarmgong unterbrochen. „Automatische Feuermeldung“ bei der Fa. Sonima war das Einsatzstichwort. Danach stand die Reinigung der Fahrzeughalle auf dem Plan. Diesmal gab es zeitgleich zwei Übungszenarien zu bewältigen.

„Bäume über der Fahrbahn“ und eine „Notfalltüröffnung mit Reanimation und Menschenrettung über die Drehleiter“. Kurz vor dem Mittagessen kam es zu einem realen Einsatz „Wasserschaden in einem Lebensmittelmarkt“.

Entlich gab es dann das verdiente Mittagessen. Nach dem Mittagessen musste ein Gefahrstoffunfall in einem landwirtschaftlichen Betrieb abgearbeitet werden. Bevor ein schwerer Verkehrsunfall die Teilnehmer abermals ins schwitzen brachte. Nach etwas Freizeit, in der z.B. Tischfußball gespielt wurde, warteten schon die nächsten zwei Einsätze auf die Mannschaft. Zuerst hatte sich eine Katze im alten Orstkern auf ein Dach verirrt. Fast zeitgleich stürzte ein Bauarbeiter an der kath.

Kirche von einer Mauer in eine Metallstange. Das schlechte Wetter machte auch hier intensive Reinigungsarbeiten notwendig. Zum Abendessen wurde selbstgemachte Pizza serviert. Wie es sich für die Feuerwehr gehört dufte ein Wohnungsbrand nicht fehlen. Zum wiederholten male machte die Parksituation im alten Ortskern ein durchkommen mit großen Fahrzeugen unmöglich. Jetzt war Nachtruhe angesagt. Leider war nicht viel mit Ausruhen, da ein PKW-Brand mit kleineren Waldbränden im Göllheimer Wald die Frauen und Männer wieder forderten. Reinigen, Aufrüsten der Fahrzeuge, duschen und etwas zusammen sitzen beendeten den Tag. Um halb drei fielen alle erschöpft in die Betten. An ausschlafen war nicht zu denken, da gegen sieben Uhr ein Wanderer bei der Ludwigshalle einen steilen Hang hinunterstürzte. Dies war die letzte Übung. Zum Abschluss gab es ein gemeinsames Frühstück mit Nachbesprechung.

 

Trotz des anstrengenden, intensiven Tages waren alle Teilnehmer begeistert und freuen sich schon auf die nächste 24-Stunden-Übung.

 

Die Feuerwehr Göllheim bedankt sich bei allen Statisten, Firmen, Helfern und den Kameraden vom Roten Kreuz.

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Author: r hartelt

stellv. Vorsitzender der Riedbachnarren Göllheim e.V. Vostandsmitglied im Feuerwehrförderverein Göllheim.